Ärzte Zeitung, 07.07.2010

Apple schlägt sich mit App-Betrüger herum

CUPERTINO/USA (dpa). Auch vom mobilen Zugang zum Internet versuchen Kriminelle zu profitieren. Apple hat am Dienstag einen Anbieter von kleinen Zusatzprogrammen für iPhone, iPod Touch und iPad gesperrt, weil er Nutzer betrogen haben soll. Eine Schadenssumme nannte der Konzern nicht. Thuat Nguyen steht im Verdacht, in Nutzerkonten eingedrungen und von ihm selbst angebotene Comic-Apps gekauft zu haben. Die Machenschaften waren aufgefallen, als Nguyens Werke plötzlich in die Top 50 der meistverkauften Apps hochschossen und zeitweise 42 Plätze belegten.
Der Fall wirft Fragen über die Sicherheit von Apples‘ App Store auf. Der Konzern riet in einer Mitteilung, dass sich geschädigte Nutzer an ihre Banken wenden sollten, um ihre Kreditkarte sperren zu lassen und das Geld zurückzubekommen.
Nach Angaben des "Wall Street Journal" gibt es inzwischen mehr als 100 Millionen Nutzerkonten. Das iPhone ist der Verkaufsschlager von Apple und Apps sind ein lukratives Zusatzgeschäft. Erst jüngst hatten die Kalifornierer die vierte Version des Smartphones herausgebracht.

Topics
Schlagworte
Praxis-EDV (3810)
Unternehmen (10805)
Organisationen
Apple (236)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »