Ärzte Zeitung, 17.04.2012

Kommentar zur DGIM-App

IT-Projekt mit Zukunft

Von Philipp Grätzel von Grätz

Smartphones und Tablet-Computer sind da, um zu bleiben. Mehr als jedes zweite in Deutschland neu gekaufte Handy ist ein Smartphone. Und Tablet-PC finden sich längst nicht mehr nur in hippen Coffee-Bars, sondern immer häufiger gerade auch bei Ärzten.

Die Geräte können im medizinischen Alltag sehr praktisch sein und, ja, Zeit sparen. Schon heute schauen viele Kollegen lieber per Smartphone in Arzneimitteldatenbanken, als zum Bücherregal zu laufen.

Mit Mobilgeräten lassen sich PubMed-Artikel einsehen, Kollegen kontaktieren und AWMF-Leitlinien herunterladen. Selbst Googeln kann bei der Patientenversorgung helfen, sofern man weiß, wonach man sucht.

Dass zunehmend auch medizinische Fachgesellschaften die neuen Medien entdecken, kann man nur begrüßen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin hat sich das Thema jetzt auf die Fahnen geschrieben.

Mit einer e.Akademie und einer Leitlinien-App zielt sie sowohl auf die Fortbildung als auch auf die tägliche Praxis. Das werden die Mitglieder honorieren. Die Herausforderung ist, die elektronischen Angebote aktuell und auf hohem Niveau zu halten.

Das dürfte eine trotz ihres dreistelligen Alters recht lebendige Fachgesellschaft aber hinkriegen.

Lesen Sie dazu auch den Bericht:
Startschuss für die e.Akademie von DGIM und Springer

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »