Ärzte Zeitung, 16.07.2012

Praxis-EDV: Update-Fehler sind Sache des Anbieters

STUTTGART (maw). Treten bei der Verordnung von Medikamenten in der Praxis-EDV Software-Fehler auf, so liegen diese ausschließlich in der Verantwortung des EDV-Anbieters. Darauf weist die KV Baden-Württemberg (KVBW) hin.

Wie berichtet, gelten seit Monatsanfang neue gesetzliche Vorschriften für die Verordnungssoftware. Damit soll laut KVBW eine werbe- und manipulationsfreie Verordnung von Arzneimitteln gewährleistet werden.

Darüber hinaus soll die Software die Ärzte vor Regressen schützen. Die Anforderungen an die Softwarehäuser wurden gemeinsam von der KBV und dem Spitzenverband der Krankenkassen festgelegt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »