Ärzte Zeitung online, 06.02.2014

Gesundheits-IT

CompuGroup beschließt 2013 mit sattem Gewinn

KOBLENZ.Der Health-IT-Anbieter CompuGroup Medical AG (CGM) hat den vorläufigen Finanzbericht für das vierte Quartal und fürs Gesamtgeschäftsjahr 2013 vorgelegt. Demnach schloss CGM das vierte Quartal mit einem Umsatz von 126 Millionen Euro und einem Konzerngewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 28 Millionen Euro ab.

Die entsprechende operative Marge erhöhte sich laut dem Unternehmen von 21 Prozent im Vorjahr auf 22 Prozent. Positiv habe sich in Europa vor allem der Bereich Ambulatory Information Systems (AIS) entwickelt - das organische Umsatzwachstum lag hier bei sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt erzielte CGM 2013 einen Umsatz von 460 Millionen Euro und einen Konzerngewinn (EBITDA) von 97 Millionen Euro. "Es freut mich, dass wir die ermutigenden Ergebnisse im dritten Quartal mit einem soliden vierten Quartal weiter ausgebaut haben", sagt der CGM-Vorstandsvorsitzende Frank Gotthardt.

Dabei habe es CGM durch den Erwerb der Imagine-Gruppe geschafft, seine Marktpräsenz in Frankreich zu verdoppeln sowie seine Marktposition im Segment Laborinformationssysteme durch den Erwerb von vision4health erheblich zu stärken.

"Hinzu kommt der für uns strategisch sehr wichtige Auftrag zum Aufbau der bevorstehenden Telematik-Infrastruktur in Deutschland", so Gotthardt. Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 505 und 515 Millionen Euro und ein EBITDA zwischen 100 und 110 Millionen Euro. (reh)

[23.03.2014, 16:16:29]
Dr. Günther Paulsen 
Satte Gewinne auf Kosten der Anwender
Wir wissen nicht welche Geschäftsbereiche die Gewinne der cgm erwirtschaftet haben, spüren auch keinerlei Neid, denn wer gut arbeitet, soll auch Geld verdienen.

Die satten Gewinne der cgm können nach unseren Erfahrungen nur auf Personaleinsparungen und damit miserabler Kundenbetreuung beruhen.
Hier ist nicht die Betreuung vor Ort gemeint!

Wir sind Anwender von Albis und haben es gewagt zur online Terminvergabe ein Fremdprogramm zu wählen, da das Programmmodul von Albis nicht unseren Anforderungen entspricht. Wir haben uns auf der Messe in Stuttgart sehr lange über die Problematik mit einem Programmierer von Albis unterhalten, der auch interessiert zuhörte. Nachdem wir nach einem Jahr noch nicht einmal einen kleinen Hinweis erhalten hatten ob unsere Wünsche integrierbar seien, haben wir uns für samedi entschieden.

Und nun wurde Albis bockig. Auf unsere mehrmaligen Anfragen seit Oktober 2013 ob und wie die Möglichkeit besteht samedi an Albis anzubinden, erhielten wir lediglich die üblichen Standardbriefe, dass unsere Anfragen eingegangen seien. Es hätte uns nicht gewundert wenn als Schlusssatz dagestanden hätte:
„Dieser Brief wurde automatisch erzeugt und enthält deshalb keine Unterschrift.“

Es kam bisher weder eine klare Absage, noch eine Zusage. Reine Hinhaltetaktik.

Das ist Diktatur in Reinform nach dem Motto „Entweder du nimmst unsere Programme, oder du kannst sehen wo du bleibst.“ In welchem Jahrtausend lebt Albis eigentlich? Wir müssen doch als Anwender einer Praxissoftware die Möglichkeit haben uns für Fremdprogramme zu entscheiden, wenn diese eher unsere Praxisorganisation erleichtern undAlbis nichts Adäquates anbietet.

Passionierte Musikliebhaber z.B. stellen sich ihre Stereoanlagen meist auch aus Bausteinen zusammen und fühlen sich nicht an eine Marke gebunden.

Mit medatixx funktioniert die Zusammenarbeit mit samedi problemlos.

Auf besagter Messe hatten wir noch mehrere Wünsche geäußert, die wir auch zuvor schon mehrmals angefragt hatten. Einige wären sicher nicht schwer zu verwirklichen.
Die Standardantwort war wie immer, dass Wünsche gesammelt werden und die mit den meisten Treffern werden verwirklicht.

Immer wieder registrierten wir als Reaktion auf unseren Hinweis ob die Vorschläge denn prozentual zu der Anzahl der Anwender je Fachgruppe gewertet werden, nur große Augen. Auch wenn unsere Wünsche als kleine Fachgruppe nie eine Chance haben werden verwirklicht zu werden, zahlen wir keinen Cent weniger.
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