Ärzte Zeitung, 15.01.2016

Barmer GEK

Digitalisierung fördert Bürokratieabbau

BERLIN.Ärzte und Krankenkassen müssen laut Barmer GEK stärker daran arbeiten, durch Digitalisierung die Bürokratie im Gesundheitswesen abzubauen. "Wir können mit digital optimierten Formularen die Arbeitsprozesse im Gesundheitswesen deutlich vereinfachen. Davon würden alle profitieren, die Patienten zuerst, aber auch Ärzte, andere Gesundheitsberufe und die Krankenkassen", sagt Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK.

Dafür müssten die zum Teil über Jahrzehnte immer wieder veränderten Vordrucke und dahinter liegenden Bearbeitungsprozesse systematisch an die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie angepasst werden. Ein erster Aufschlag in diese Richtung ist die seit Januar vereinfachte AU-Bescheinigung, durch die der Auszahlschein für Krankengeld entfallen ist, so die Kasse.

Seit vier Jahren arbeitet die BARMER GEK zudem gemeinsam mit der KV Westfalen-Lippe in drei "Formularlaboren" an dem Thema Entbürokratisierung. Hier wolle sie demnächst eine Zwischenbilanz ziehen. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Notfall sorgt eine App für schnelle Hilfe

Kann die Reanimation außerhalb des Krankenhauses mit einer Ersthelfer-App optimiert werden? In einem Pilotprojekt wurden gute Erfahrungen gemacht. mehr »

"Es wird nichts sein wie früher!"

Zeitenwende für Großbritannien und für die EU: Ein Land steigt aus dem Club der bisher 28 Staaten aus. Der Korrespondent der "Ärzte Zeitung" in Großbritannien begleitet den Brexit künftig in einem Blog. mehr »

"Ohne Impfung keine Kita"

BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach reicht die Pflicht zur Impfberatung nicht. Er forderte jetzt, dass künftig jedes impffähige Kind vor Eintritt in eine Kita den Nachweis erbringen müsse, dass es STIKO-konform geimpft ist. mehr »