Ärzte Zeitung online, 13.11.2009

Jeder Zweite lehnt Umzug für Arbeitsplatz ab

OFFENBACH (dpa). In Deutschland lehnt es jeder Zweite ab, für einen Arbeitsplatz seinen Wohnort zu wechseln. An der Umzugswilligkeit hat sich in den vergangenen vier Jahren trotz der Wirtschaftskrise auch nur wenig geändert.

Insgesamt ist die Bereitschaft zum Wohnortwechsel in dieser Zeit nur von knapp 46 auf gut 47 Prozent gestiegen. Das ergaben repräsentative Umfragen der Offenbacher Marplan Forschungsgesellschaft im September 2005 und Oktober 2009.

49,8 Prozent der Erwachsenen antworteten bei der Frage nach ihrer grundsätzlichen Bereitschaft zum Umzug für einen Arbeitsplatz in diesem Jahr mit "nein". Dabei war die Bereitschaft zum Ortswechsel im Westen deutlich größer als im Osten und bei Ausländern ausgeprägter als bei Deutschen.

Während sich im Westen fast 50 Prozent der Erwachsenen zum Umzug bereit erklärten, waren es im Osten nur gut 40 Prozent. Bei den Ausländern beträgt die Zustimmung sogar fast 60 Prozent. Auch sind Männer mit 52 Prozent deutlich mobiler als Frauen mit 42 Prozent. Generell steigt die Bereitschaft zum Ortswechsel mit höherer Bildung und sinkt mit fortschreitendem Alter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »