Ärzte Zeitung, 23.02.2011

Österreichische Jungärzte zieht es oft nach Deutschland

WIEN (ine). Österreichs Jungärzte sind seit kurzem nach Studienabschluss Kollegen im Ausland gleichgestellt. "Der Ius migrandi erleichtert es, die praktische Ausbildung im Ausland zu beginnen oder fortzusetzen", so Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer in Wien.

Derzeit seien etwa 2500 österreichische Ärzte im Ausland tätig, die meisten davon in Deutschland. "Sie lassen sich dort zum Facharzt im klinischen Bereich ausbilden", sagt Martin Fandler, Vorsitzender der Studienvertretung Humanmedizin an der Medizinischen Uni Graz. Damit umgingen sie das oft mehrjährige Warten auf Plätze in der Turnusausbildung, der dreijährigen Facharztausbildung in Österreich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »