Ärzte Zeitung, 25.03.2015

Bad Nauheim

Bürokratieabbau bei Mindestlohn gefordert

BAD NAUHEIM. Die hohe Belastung durch bürokratische Bestimmungen bei der Umsetzung des Mindestlohns treibt auch die Ärzte um.

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat jetzt eine bürokratieärmere Gestaltung der Ausführungsbestimmungen zum Mindestlohn gefordert. Grundsätzlich begrüßen die Delegierten die "Einführung des Mindestlohns im Sinne einer angemessenen und fairen Vergütung", so eine Mitteilung der Kammer.

Die Aufzeichnungspflichten zu den täglichen Arbeitszeiten der geringfügig Beschäftigten belasteten allerdings Ärztinnen und Ärzte als Arbeitgeber in Kleinbetrieben. Angaben zu Lohn und Arbeitsvertrag müssten ausreichen, so die Delegierten des Ärzteparlaments. (ger)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »