Ärzte Zeitung, 25.03.2015

Bad Nauheim

Bürokratieabbau bei Mindestlohn gefordert

BAD NAUHEIM. Die hohe Belastung durch bürokratische Bestimmungen bei der Umsetzung des Mindestlohns treibt auch die Ärzte um.

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat jetzt eine bürokratieärmere Gestaltung der Ausführungsbestimmungen zum Mindestlohn gefordert. Grundsätzlich begrüßen die Delegierten die "Einführung des Mindestlohns im Sinne einer angemessenen und fairen Vergütung", so eine Mitteilung der Kammer.

Die Aufzeichnungspflichten zu den täglichen Arbeitszeiten der geringfügig Beschäftigten belasteten allerdings Ärztinnen und Ärzte als Arbeitgeber in Kleinbetrieben. Angaben zu Lohn und Arbeitsvertrag müssten ausreichen, so die Delegierten des Ärzteparlaments. (ger)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »