Ärzte Zeitung online, 07.09.2015

KBV

Praxischef darf MFA nach Impflücken fragen

BERLIN. Auch die KBV macht nun noch einmal darauf aufmerksam, dass Praxisinhaber bei der Einstellung von Medizinischen Fachangestellten (MFA) nach deren Impfstatus fragen und die Bewerber gegebenenfalls ablehnen können, wenn diese keinen ausreichenden Impfschutz nachweisen können.

Möglich macht es eine Änderung im Infektionsschutzgesetz bzw. der neue Paragraf 23a (wir berichteten). Dabei sind Praxischefs zwar berechtigt, Auskunft oder die Vorlage eines Nachweises über bestehenden Impfschutz zu verlangen, die Inanspruchnahme von Impfleistungen bleibt aber freiwillig, wie nun auch die KBV klarstellt. Die neue Regelung habe zudem keinen Einfluss auf die geltenden Bestimmungen des Arbeitsschutzrechts. (reh)

[08.09.2015, 09:16:46]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Warum immer nocht dieser Eiertanz mit dem "aber freiwillig" ???
Was bedeutet bitte "Arbeitsschutz" ohne Impfschutz??? Und geht die "Freiwilligkeit" einer Angestellten VOR den Patientenschutz, für den dann wieder "der Chef" haftbar ist ???
Was für eine Berufseinstellung!

Wer soll das bitte denn verstehen, liebe Politiker, liebe Medien.
Was soll sich denn der kranke Patient dabei denken?
Lieber nicht zum Arzt gehen, ins Krankenhaus gehen??? zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »