Ärzte Zeitung, 15.07.2008

KOMMENTAR

Brüsseler Lichtblicke für moderne Praxen

Von Matthias Wallenfels

Es ist nicht alltäglich, dass man als Freiberufler einer Entscheidung aus der Schaltzentrale europäischer Regulierungswut etwas Positives abgewinnen kann - zumal vieles, was aus Brüssel kommt, mit zusätzlichem finanziellen Aufwand für den Betroffenen verbunden ist.

So ist das auf den ersten Blick auch mit dem Bestreben der Europäischen Union, den konventionellen Leuchtmitteln den Garaus zu machen. Auch Praxischefs werden sich dem Diktum der EU fügen und voraussichtlich ab 2009 energieeffiziente Leuchten in ihren Praxisräumen verwenden müssen.

Die energiesparenden Lichtquellen bieten Praxischefs aber auch die Gelegenheit, ihre Praxis von Grund auf neu auszuleuchten, alles neu zu arrangieren - und sie so marketingtechnisch ins rechte Licht zu rücken. Zum einen kann es für bestimmte Patienten-Zielgruppen eine wichtige Information sein, dass die Praxis sich mit Sparlampen aktiv in den Dienst der Umwelt stellt. Zum anderen kann man als Praxischef mit einem komplett neuen Licht- und Beleuchtungskonzept auch für ein zeitgemäßes Wohlfühlklima in der Praxis sorgen.

Der Wohlfühlfaktor spielt auch in Umfragen von Praxisberatern unter Patienten immer wieder eine große Rolle. Gerade Selbstzahler und Privatpatienten würden einer Praxis mit einem erstklassigen technischen Standard, die auch modern und ansprechend ausgestattet ist, den Vorzug geben gegenüber sparsam beleuchteten Praxisräumlichkeiten im Retro-Design.

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