Ärzte Zeitung, 29.07.2008

Weiter Ärger mit Anbietern von Telefonanlagen

BERLIN (ami). Teure Leasingverträge für Telefonanlagen machen mehreren hundert Arztpraxen in Deutschland derzeit zu schaffen. Viele berichten, dass sie die Verträge vor zwei bis drei Jahren im Paket mit Beraterverträgen für Privatpatienten geschlossen haben. Das sollte nach Angaben betroffener Ärzte kostenneutral sein und der Praxis neue Privatpatienten bescheren (wir berichteten).

Stattdessen sitzen nun einige Praxen auf den hohen Leasinggebühren einer österreichischen Firma, und die Beraterzahlungen bleiben aus. Die Zahlungsverpflichtungen aus dem Leasingvertrag sind zum Beispiel für die kleine Arztpraxis von Dr. W. nach eigenen Angaben im Verhältnis so groß, dass sie über kurz oder lang die Pleite fürchtet.

Kollegen mit ähnlichen Erfahrungen können sich per E-Mail austauschen: kollegial-info@gmx.de. Eventuell wird auf diesem Weg auch eine Sammelklage vorbereitet. Juristischen Rat bietet unter anderem der Rechtsanwalt Daniel Flegler: daniel.flegler@fleglerhoffmann.de.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Turbo für die richtige Blutfett-Mischung

Die kardiovaskulären Effekte einer mediterranen Ernährungsweise könnten (auch) über eine Modifikation des HDL-Cholesterins vermittelt werden. Zumindest deutet eine Analyse in diese Richtung. mehr »

Pillenrezept bleibt abrechenbar

Wiederholungsrezepte sind im EBM eher ein Minusgeschäft. Meist sind sie mit der Versichertenpauschale abgedeckt. Das gilt aber nicht bei der Rezeptierung von Kontrazeptiva. mehr »

Kassen fahren 2016 bessere Finanzergebnisse ein

Das Plus bei Ersatzkassen fällt geringer aus als erwartet, Innungskrankenkassen bleiben weiter im Minus. mehr »