Ärzte Zeitung, 07.10.2008

Regierung begrüßt Direktabrechnung im Labor

KÖLN (iss). Bei der Direktabrechnung für Laborgemeinschaften sieht das Bundesgesundheitsministerium bislang keine datenschutzrechtlichen Probleme. Das hat es in einem Schreiben an die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) klargestellt.

"Grundsätzlich begrüßt das Bundesministerium für Gesundheit eine Direktabrechnung der Laborgemeinschaften", heißt es dort. Das Ministerium teile die Einschätzung der KBV, dass der Vertragsarzt weiter "durch die Laborgemeinschaft" abrechne und das Verhältnis dem zu ausgelagerten Praxisräumen eher vergleichbar sei als dem zu externen Schreibbüros oder Abrechnungsstellen.

"Insoweit ist es nur folgerichtig, die Laborgemeinschaften organisatorisch dem Vertragsarzt zuzuordnen und den Datenfluss zu Mitarbeitern der Laborgemeinschaft nicht als Datenübermittlung an einen Dritten zu qualifizieren."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sterberate sinkt

9:55 Seit 1988 wurden in der EU Millionen Todesfälle vermieden, weil Krebs verhindert oder früh erkannt und geheilt werden konnte. Obwohl die Sterberate insgesamt sinkt, sind Forscher vor allem bei Frauen alarmiert. mehr »

Dr. Gunter Hauptmann verzichtet auf KBV-Kandidatur

Der saarländische KV-Chef Dr. Gunter Hauptmann wird nicht für den KBV-Vorsitz kandidieren. Das hat Hauptmann am Vormittag am Rande einer Pressekonferenz in Saarbrücken erklärt. mehr »

Lebenserwartung wird 90 Jahre übersteigen

Lange zweifelten Experten daran: In manchen Ländern könnte die Lebenserwartung bis 2030 auf 90 Jahre steigen. Auch die Deutschen werden älter. mehr »