Ärzte Zeitung, 12.06.2009

Warnung vor fingierten Abmahnungen

HANNOVER(cben). Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs (Wettbewerbszentrale) in Bad Homburg warnt vor fingierten Abmahnschreiben, in denen ein unbekannter Dritter im Namen der Einrichtung auftritt und Geld fordert. Das teilte die Ärztekammer Niedersachsen mit.

In den fingierten Schreiben beanstandet der Absender, der Empfänger habe im Internet Wettbewerbsregeln missachtet. Zugleich wird von den Adressaten eine Aufwandspauschale verlangt. Als angeblichen Absender weisen die Abmahnungen im Briefbogen eine Zweigstelle der Wettbewerbszentrale in Hamm-Bellendorf aus.

Die Wettbewerbszentrale wies darauf hin, dass es sich hier um fingierte Abmahnungen handelt und sie nicht Absender dieser Abmahnungen ist. Sie riet dringend, auf die in den Schreiben gestellten Forderungen nicht einzugehen und insbesondere keine Zahlungen zu leisten. "Bis jetzt haben wir allerdings noch keine Hinweise darauf, dass speziell Arztpraxen betroffen sind", sagte Raimund Dehmlow von der Ärztekammer.

Die Bad Homburger Wettbewerbszentrale werde die Staatsanwaltschaft einschalten, hieß es.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »