Ärzte Zeitung online, 20.10.2009

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Schweinegrippe-Impfung: Versichertenstatus spielt keine Rolle

KÖLN (iss). Bei den bald beginnenden Schweinegrippe-Impfungen wird es keine Unterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten geben (wir berichteten kurz). "Der Versichertenstatus spielt bei der Impfung keine Rolle", sagt Jens Wegner, Pressereferent im Verband der privaten Krankenversicherung.

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In Hessen wurden Montag die Grippe-Impfstoffe an das Gesundheitsamt Frankfurt ausgeliefert.

Fotos: cw/dpa

Bereits im Frühjahr hatte die PKV zugesagt, dass sie sich gemäß ihrem Versichertenanteil an den Kosten für die Impfungen beteiligen wird. Das Geld fließt in einen Fonds, der dann auf die Bundesländer verteilt wird. Die Länder entscheiden jeweils über die Modalitäten wie die Organisation der Impfung, die Finanzierung und die Verteilung des Impfstoffs.

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Rene Gottschalk, Leiter der Abteilung für Infektiologie am Amt für Gesundheit, zeigt zwei Impfstoffdosen des Mittels Pandemrix®.

Fotos: cw/dpa

Auch bei den privat Versicherten werden zunächst Schwangere, chronisch Kranke und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, bei Polizei und Feuerwehr immunisiert. Sieht die Impfvereinbarung in einem Bundesland vor, dass die Pandemie-Impfung in der Hand des öffentlichen Gesundheitsdienstes liegt, dann gilt das für alle. Das heißt, auch Privatversicherte können sich dann nicht beim Niedergelassenen impfen lassen, sagt Wegner.

Sind die niedergelassenen Ärzte in die Aktionen einbezogen, läuft die Finanzierung einheitlich über den allgemeinen Fonds. "Eine Einzelabrechnung nach GOÄ ist bei der Schweinegrippe-Impfung nicht möglich", betont er.

Nach den Verhandlungen zwischen dem Bund und den gesetzlichen Krankenkassen auf Bundesebene übernimmt der Staat die Kosten von dem Zeitpunkt an, an dem sich mehr als die Hälfte der Versicherten hat impfen lassen.

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