Ärzte Zeitung, 20.10.2009

QM-ABC

Audit

Mit internen und externen Audits lässt sich prüfen, ob Qualitätsmanagement in der Praxis wirklich gelebt wird.

Ein Audit (von lat. "audire": hören, zuhören) ist ein Verfahren, mit dem untersucht wird, ob Arbeitsabläufe mit den an sie gestellten internen und externen Anforderungen übereinstimmen. Sie dienen auch der Überprüfung, ob die bei der Leistungserbringung angewandten Methoden und Techniken geeignet sind, die gesetzten Ziele zu erreichen. Im Vordergrund stehen die Einsichtnahme in schriftliche Unterlagen, die Befragung des Praxisteams und die Beobachtung von Abläufen.

Zu unterscheiden sind externe und interne Audits. Externe Audits sind eine Form der Fremdbewertung. Ein externes Audit bezeichnet die systematische und kritische Analyse der Qualität ambulanter Versorgung einschließlich der Vorgehensweisen in der Diagnostik, Behandlung und Versorgung durch externe Gutachter. Als Referenz dienen hierbei Normen, die von Dritten vorgegeben werden. Interne Audits sind dagegen eine Form der praxisinternen Selbstbewertung und Selbstüberprüfung.

Das QM-ABC stammt von Theresia Wölker und Dr. Heike Johannes, den Autorinnen des "Arbeitshandbuchs Qualitätsmanagement", erschienen im Verlag der "Ärzte Zeitung"

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