Ärzte Zeitung, 27.10.2009

Bayern

Streit unter Ärzten ums Honorar

Die beiden Impfungen gegen die Schweinegrippe werden den Ärzten in Bayern mit jeweils fünf Euro vergütet. Darauf haben sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und die Krankenkassen geeinigt.

Zuvor hatte es Streit zwischen der KVB und dem Hausärzteverband über das Angebot des Hausärzteverbandes an die AOK in Höhe von fünf Euro gegeben. Die KVB sah so ihre Verhandlungsposition geschwächt (wir berichteten). Ursprünglich wollten die Kassenärzte ein Honorar in Höhe von 7,67 Euro für die erste und 5 Euro für die zweite Impfung bekommen, um so den erhöhten Beratungsbedarf nach den kontroversen Diskussionen zur Pandemie-Impfung übers Honorar aufzufangen.

Die Verteilung der Impfstoffe läuft über die Apotheken an alle impfenden Ärzte. Jede Apotheke wird die Möglichkeit haben, einmalig ein Paket mit 500 Impfdosen zu bestellen. Dazu wird die Landesapothekerkammer einen Berechtigungsschein verschicken, der dann eingereicht werden kann. (eb)

Topthema Schweinegrippe
Schweinegrippe: Flickenteppich bei Lösungen für die Massenimpfung

Lesen Sie dazu auch:

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »