Ärzte Zeitung, 11.12.2009

Mundpropaganda ist die beste Werbung für Ärzte

HANNOVER (cben). Bei der Suche nach dem passenden Arzt verlassen sich die meisten Deutschen auf Tipps von Freunden, Bekannten und Verwandten. Diese Informationsquelle nutzen 81 Prozent, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 1000 Befragten ergab. Auf Platz zwei folgen Empfehlungen von Ärzten (59 Prozent), die Hälfte der Befragten nutzt zudem das Telefonbuch bei der Arztsuche.

Informationen der Krankenkassen spielen für jeden Dritten eine Rolle. Am seltensten holen sich die Menschen Informationen von Patientenberatungsstellen (zehn Prozent) und Selbsthilfegruppen (sieben Prozent). Ärztebewertungen im Internet stoßen auf ein geteiltes Echo: Während zwei Drittel der 18- bis 30-Jährigen derartige Portale grundsätzlich richtig finden, geht es bei den 65- bis 70-Jährigen nur jedem Fünften so.

Topics
Schlagworte
Praxisführung (14717)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Turbo für die richtige Blutfett-Mischung

Die kardiovaskulären Effekte einer mediterranen Ernährungsweise könnten (auch) über eine Modifikation des HDL-Cholesterins vermittelt werden. Zumindest deutet eine Analyse in diese Richtung. mehr »

Pillenrezept bleibt abrechenbar

Wiederholungsrezepte sind im EBM eher ein Minusgeschäft. Meist sind sie mit der Versichertenpauschale abgedeckt. Das gilt aber nicht bei der Rezeptierung von Kontrazeptiva. mehr »

Kassen fahren 2016 bessere Finanzergebnisse ein

Das Plus bei Ersatzkassen fällt geringer aus als erwartet, Innungskrankenkassen bleiben weiter im Minus. mehr »