Ärzte Zeitung online, 30.12.2009

Auch BÄK und PKV sind für mehr Geld für Weiterbildung in Hausarztpraxen ab Januar

BERLIN (maw). Ärzte in Weiterbildung zum Allgemeinmediziner in Hausarztpraxen erhalten ab 1. Januar 2010 eine höhere Vergütung. Diesem Beschluss der Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV), Deutschen Krankenhausgesellschaft und Krankenkassen haben sich nun auch der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Bundesärztekammer (BÄK) angeschlossen.

Insgesamt sollen den Angaben zufolge mindestens 5000 allgemeinmedizinische Weiterbildungsstellen pro Jahr gefördert werden. Im ambulanten Bereich erhalte jeder Nachwuchsmediziner ab 2010 künftig 3500 Euro (2009: 2040 Euro). Das Förderprogramm sehe vor, dass die jeweilige Weiterbildungsstätte die Summe auf die im Krankenhaus übliche tarifvertragliche Vergütung aufstocke. Damit geschehe eine Assimilierung des stationären und ambulanten Sektors.

Im stationären Bereich werde für die Weiterbildungsabschnitte in der inneren Medizin eine Förderung von 1020 Euro gewährt, in allen anderen Disziplinen belaufe sich der Betrag auf 1750 Euro.

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