Ärzte Zeitung, 25.06.2010

Praxistipp

Aufbruch zu neuen Ufern kann sich bis zuletzt lohnen

FRANKFURT AM MAIN (ger). "Ist es für mich sinnvoll, noch fünf Jahre vor dem Ruhestand eine neue Kooperation einzugehen?" Vor dieser Frage stehen viele niedergelassene Ärzte, die ein Leben lang ihre Einzelpraxis betrieben haben und nun sehen, wie sich die Versorgungslandschaft um sie herum verändert. Diese Ärzte sollten Angebote für Kooperationen auf jeden Fall prüfen, empfiehlt die Deutsche Bank.

Die verschiedenen Möglichkeiten einer Kooperation, sei es in überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaften, in Praxisnetzen oder in größeren Ärztezentren, bieten für Ärzte Chancen, etwas kürzer zu treten und dadurch Ihre Lebensqualität zu steigern - ohne das Leistungsangebot für die Patienten zu reduzieren.

"Für eine Praxis, die in modernen Kooperationen organisiert ist, wird es zudem leichter sein, einen Nachfolger zu finden", sagt Caroline Roos, Leiterin Heilberufeberatung der Deutschen Bank.

Am Ende könne dies auch zu einer Wertsteigerung der Praxis führen - und damit zu einem höheren Erlös für die Praxis des abgebenden Arztes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sterberate sinkt

Seit 1988 wurden in der EU Millionen Todesfälle vermieden, weil Krebs verhindert oder früh erkannt und geheilt werden konnte. Obwohl die Sterberate insgesamt sinkt, sind Forscher vor allem bei Frauen alarmiert. mehr »

Gericht verwehrt Witwe das Sperma ihres Mannes

Ein Paar wünscht sich sehnlichst ein Kind. Weil es nicht klappt, setzt es auf künstliche Befruchtung. Doch dann stirbt der Ehemann nach einer Herztransplantation. Hat seine Witwe nach seinem Tod Anspruch auf sein Sperma? mehr »

Warum Hauptmann nicht gegen Gassen antritt

12.53 hDer saarländische KV-Chef Dr. Gunter Hauptmann wird nicht für den KBV-Vorsitz kandidieren. Der Grund: Ein Neuanfang sei nicht realistisch. mehr »