Ärzte Zeitung, 22.09.2010

Ärzte kritisieren MVZ von Privatkliniken

MARBURG (coo). Der Widerstand unter niedergelassenen Ärzten gegen MVZ in Hand von Privatkliniken ist groß. Das hat eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Der Patient als Ware" am Dienstag in Marburg gezeigt. Eingeladen hatte die Ärzteinnitiative Notruf 113. Die Quintessenz der Diskussion: Von privaten Kliniken betriebene MVZ müssen verhindert werden. "Durch solche Versorgungszentren können Patientenströme kontrolliert werden", kritisierte der niedergelassene Chirurg Dr. Eike Schäfer. Er fürchtet, dass die Rhön AG als Betreiber der privatisierten Uni-Kliniken Gießen und Marburg dies plant. Frank Steibli, Sprecher der Rhön AG, wies die Vorwürfe zurück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »