Ärzte Zeitung, 22.03.2011

Berliner Arztpraxen versorgen jährlich 60.000 EU-Ausländer

BERLIN (ava). Mehr als 15.000 Patienten aus dem EU-Ausland werden pro Quartal von Berliner Arztpraxen behandelt. Das geht aus einer Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin hervor.

Die Leistungen können Praxischefs über die europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card - EHIC) oder eine provisorische Ersatzbescheinigung der ausländischen (gesetzlichen) Kasse abrechnen.

Das Sozialversicherungsabkommen der Europäischen Union macht es für Bürger der EU inzwischen genauso einfach, fernab ihres Wohnortes zum Arzt gehen zu können - etwa wenn sie auf Reisen sind und überraschend auf eine Akutbehandlung bei einem Arzt oder in einem Krankenhaus angewiesen sind.

 Genauso wie Bundesbürger haben die ausländischen Patienten Anspruch auf eine vergleichbare Behandlung wie ein deutscher Kassenpatient.

Ausländische Versicherte zeigen sich in der Regel positiv beeindruckt von den kurzen Wartezeiten, der in den Praxen vorhandenen technischen Ausstattung, der schnellen Diagnostik und der umfangreichen Behandlung, teilte Burkhard Bratzke, Mitglied des Vorstandes der KV Berlin, mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »