Ärzte Zeitung, 12.05.2011

"Budni" kooperiert mit Hamburger Apotheken

KÖLN (iss). Die Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky "Budni" hat ihre Präsenz im Apothekenmarkt der Hansestadt ausgeweitet.

Das Unternehmen kooperiert mit 14 Mitgliedern des Netzwerks der Partner-Apotheken. Besitzer einer Kundenkarte des Drogeriemarkts erhalten in diesen Offizinen Bonuspunkte beim Kauf von rezeptfreien Produkten.

Die Apotheker hoffen darauf, vom Kundenbindungsprogramm des Drogeriemarkts zu kooperieren. Beide Seiten verbinde unter anderem die lokale Ausrichtung, sagt Peter Menk, Geschäftsführer der Hamburger Partner-Apotheken. In Hamburg sind auch drei Offizinen aktiv, die als Budni-Partner-Apotheken firmieren.

Sie arbeiten eng mit dem Drogeriemarkt zusammen. "Die Markenbekanntheit von Budnikowsky soll auf die Apotheken abstrahlen", sagt Jens Apermann, Geschäftsführer von Iwan Budniskowsky Marketing.

Der apothekeneigene Pharmagroßhändler Sanacorp, der das Konzept "Partner Apotheke" betreibt, weist darauf hin, dass er nichts mit der Kooperation mit Budniskowsky zu tun hat. Die Hamburger Partner-Apotheken arbeiteten zwar logistisch mit Sanacorp zusammen, agierten im Markt aber eigenständig.

Das gelte auch für die aktuelle Initiative. "In Abgrenzung zu anderen Marktbeteiligten sucht Sanacorp keinesfalls die Nähe zu Drogeriemärkten und übernimmt weder direkt noch indirekt die Warenversorgung derartiger Kanäle", so Handelsvorstand Ulrich von der Linde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »