Ärzte Zeitung, 21.03.2012

Buchtipp Für Praxismanager

Versorgungslücken schließen

Versorgungslücken schließen

Die meisten Hausärzte kennen die Problematik ziemlich gut: Beim Übergang von der stationären in die ambulante Pflege entstehen Versorgungsengpässe. Besonders für alleinstehende und ältere Patienten droht dadurch sogar eine Unterversorgung.

Doch wie lässt sich das Schnittstellen-Problem zwischen stationärem und ambulantem Sektor im stressigen Klinik- und Praxisalltag überwinden?

Einen praktischen Ratgeber bieten Katja Ballsieper, Ulrich Lemm und Dr. Cristine von Reibnitz. In ihrem Buch "Überleitungsmanagement" zeigen die drei Autoren, die allesamt einen beruflichen Hintergrund aus dem Gesundheitswesen mitbringen, wie wichtig es ist, die Lebensumstände des Patienten einzubeziehen, und dass es Schlüsselpersonen und Ansprechpartner im Umfeld der Patienten braucht.

Mit Checklisten und Praxisbeispielen vermitteln sie aber auch, wie die Kommunikation zwischen Klinik und Haus-/Facharzt besser läuft. Und, wie eine gemeinsame IT-Vernetzung aussehen kann. Interessant sind aber vor allem die drei Fallbeispiele und das Thema "Stolpersteine".

Denn hier wird etwa anhand eines dementen Patienten genau aufgezeigt, wie Engpässe in der Versorgung entstehen und wie sie verhindert werden können. (reh)

"Überleitungsmanagement - Praxisleitfaden für stationäre Gesundheitseinrichtungen"; Katja Ballsieper, Ulrich Lemm, Dr. Christine von Reibnitz, Springer-Verlag GmbH; 2012; , ISBN 978-3-642-21014-3, Preis: 34,95 Euro

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstlicher Arm bald so gut wie biologischer

Eine Armprothese so zu bewegen wie das eigene Fleisch und Blut – Forscher aus London und Göttingen sind dem einen wichtigen Schritt näher gekommen. mehr »

Jeder sechste Todesfall durch Diabetes.

Diabetes wird als Todesursache unterschätzt. Jeder sechste Deutsche stirbt nach aktuellen Studiendaten letztlich an Folgen der Zuckerkrankheit. mehr »

TK beauftragt E-Patientenakte bei IBM

Der TK geht die Entwicklung bei der Telemedizin zu langsam. Jetzt startet die Kasse eine eigene Initiative. Partner ist IBM. mehr »