Ärzte Zeitung, 01.02.2016

KV Westfalen-Lippe

Ausschüttung und sinkende Umlage

KÖLN. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat im Haushaltsjahr 2014 einen Bilanzgewinn von 7,7 Millionen Euro erwirtschaftet, den sie an die Mitglieder ausschüttet.

Dafür hat sie die Verwaltungskostenumlage für das dritte Quartal 2015 einmalig um 0,7 Prozent gesenkt. "Die Rückzahlung macht im Durchschnitt rund 700 Euro je Mitglied aus", so KVWL-Vorstand Dr. Thomas Kriedel in der Mitgliederzeitschrift "KVWL kompakt".

Die Umlage sinkt zudem. Seit 1. Januar beträgt sie 2,2 statt 2,3 Prozent. Ermöglicht wird dies, so Kriedel, durch die Optimierung interner Prozesse.

So sei die KVWL inzwischen in der Lage, die Renten ehemaliger Mitarbeiter vollständig aus Rücklagen zu bezahlen. "Das entlastet natürlich unseren Haushalt."

Der Haushalt der KVWL wird künftig Verstärkungsmittel enthalten. Sie dienten als Puffer, um unvorhersehbare Risiken zu bündeln und zentral abzusichern.

Das könnte sich bei der Terminservicestelle bemerkbar machen. Nicht zuletzt mittels der Verstärkungsmittel wird die KVWL Zusatzkosten für die Stelle vollständig aus dem laufenden Haushalt bestreiten können, hofft er. (iss)

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