Ärzte Zeitung, 25.08.2016

International

Mehrsprachige Anamnese erleichtert Kommunikation

OTTENDORF. Das Unternehmen Medi-Learn hat einen internationalen Anamnesebogen entwickelt, der die Behandlung von Patienten erleichtern soll, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind.

Der Anamnesebogen besteht laut Unternehmen aus zwei Teilen. Mit einem zweiseitigen Ankreuz-Fragebogen werde der Patient in seiner Muttersprache über Gesundheitszustand und Krankengeschichte befragt. Die Fragen seien geschlossen und leicht verständlich. Den ausgefüllten Fragebogen übersetze der Arzt mithilfe einer Kunststoff-Schablone. Der Anamnesebogen koste rund 0,10 Euro pro Patient und stehe in 31 Sprachen zur Verfügung, die weltweit am meisten gesprochen werden. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »