Ärzte Zeitung, 02.05.2008

Anklage erhoben wegen Todesfall bei Kosmetikerin

PADERBORN (dpa). Nach dem Tod einer 29-jährigen Frau bei einer Schönheitsbehandlung hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Inhaberin eines Kosmetikstudios erhoben. Der Vorwurf laute auf Körperverletzung mit Todesfolge und Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz, teilte die Staatsanwaltschaft Paderborn mit.

Die 43-Jährige soll der Kundin Mitte Januar vor der Haarentfernung mehrere Betäubungsspritzen gegeben haben. Die 29-Jährige erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand mit Sauerstoffmangel im Gehirn. Sie starb im Krankenhaus an einer massiven Hirnschädigung.

Laut Ermittlungen ist nicht sicher festzustellen, ob die 29-Jährige der Lokalanästhesie zugestimmt hatte. Selbst dann wäre aber nach der Auffassung der Staatsanwaltschaft die Narkose mittels Injektion nicht gerechtfertigt. Dies sei Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.

Topics
Schlagworte
Recht (11867)
Panorama (30363)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »