Ärzte Zeitung, 09.05.2008

Grenzen für Termingeschäfte

MÜNCHEN (dpa). Die Kosten für nicht genutzte Kaufoptionen etwa für Wertpapiere oder Rohstoffe können steuerlich nicht geltend gemacht werden.

Als Termingeschäfte seien nur solche zu werten, bei denen der Steuerpflichtige die Option auch tatsächlich in Anspruch nimmt, entschied der Bundesfinanzhof in München. In dem Fall hatte der Optionsinhaber die erworbenen Kaufoptionen verfallen lassen. Das Gericht gab mit seiner Entscheidung dem zuständigen Finanzamt recht.

Urteil des Bundesfinanzhofs, Az.: IX R 11/06

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »