Ärzte Zeitung, 05.09.2008

Arbeitgeber wollen niedrigere Beiträge erzwingen

BERLIN (dpa). Die Arbeitgeber wollen per Gericht größere Spielräume für eine stärkere Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung erzwingen. Mehrere Unternehmen haben Klage gegen die aus ihrer Sicht falsche Verwendung von Milliarden-Beiträgen aus der Arbeitslosenversicherung eingereicht, wie der Arbeitgeberverband BDA am Freitag bestätigte.

Die Finanzierung der Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose durch Sozialbeiträge soll so gekippt werden. Konkret geht es um den sogenannten Eingliederungsbeitrag, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) seit Jahresbeginn an den Bund abführen muss. Mit einem Verzicht könnte aus Sicht der Arbeitgeber der Beitragssatz von derzeit 3,3 auf 2,7 Prozent gesenkt werden.

Topics
Schlagworte
Recht (11864)
Personalführung (2947)
Organisationen
BDA (250)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »