Ärzte Zeitung, 16.09.2008

Bewährungsstrafe für Mannheimer Arzt

MANNHEIM (dpa). Ein Mannheimer Arzt ist nach dem Tod einer 82 Jahre alten Patientin unter anderem wegen versuchten Totschlags zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

Außerdem verhängte das Mannheimer Landgericht am Dienstag ein Berufsverbot von fünf Jahren. Nach Überzeugung der Richter hatte der Arzt 2003 bei der Patientin die Diabetes-Medikamente abgesetzt sowie ihre Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr stark verringert, um sie zu töten. Das Gericht bewertete Tat jedoch nicht als Mord.

Lesen Sie dazu auch:

Selbstherrliche Arroganz oder Menschenliebe?

Topics
Schlagworte
Recht (11725)
Krankheiten
Diabetes mellitus (8182)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »