Ärzte Zeitung online, 22.10.2008

Gericht: Banken haften für fehlerhafte Auskunft über falschen Scheck

KARLSRUHE (dpa). Banken können für eine fehlerhafte Auskunft über einen gefälschten Scheck finanziell haftbar gemacht werden. Das folgt aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe.

Das Gericht gab einem Kläger Recht, der seinen Jahreswagen für gut 40 000 Euro über das Internet verkauft hatte und dabei auf einen gefälschten Scheck reingefallen war.

Vor der Abwicklung des Geschäfts hatte er eine Kopie des vermeintlichen Schecks seiner Hausbank zur Prüfung vorgelegt, die - trotz gegenteiliger Anhaltspunkte - dessen Echtheit bestätigt hatte. Die Bank muss nun 40 000 Euro Schadensersatz an den Kläger zahlen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »