Ärzte Zeitung online, 24.10.2008

Finanzkrise sorgt für mehr Arbeit bei Rechtspflegern

ROSTOCK (dpa). Die internationale Finanzkrise sorgt bei den Rechtspflegern in Deutschland für erheblich mehr Arbeit.

Die Zahl der Insolvenzen und Zwangsversteigerungen sei stark gestiegen, sagte Klaus Rellermeyer vom Bund Deutscher Rechtspfleger am Donnerstag in Rostock. Gleichzeitig gebe es weniger Kauf-Interessenten. Ergebnis seien schlechtere Ergebnisse bei Versteigerungen. Die Bearbeitung der Fälle dauere länger. Der Mehraufwand sei "immens".

Rechtspfleger sind wie Richter ein unabhängiges Organ der Rechtsprechung. Sie betreuen unter anderem Zwangsvollstreckungen und Insolvenzen. In Deutschland gibt es den Angaben zufolge rund 16 000 Rechtspfleger.

Topics
Schlagworte
Recht (11715)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »