Ärzte Zeitung online, 05.11.2008

Unschuld erwiesen - Ermittlungen gegen Herzchirurgen in Münster gestoppt

MÜNSTER (dpa). Mehrere Ärzte der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (THG) des Universitätsklinikums Münster stehen nicht länger im Verdacht, für den Tod von 13 Patienten verantwortlich zu sein. Die Unschuld der Ärzte sei erwiesen, die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingestellt, teilte die Staatsanwaltschaft Münster am Mittwoch mit.

In anonymen Briefen waren die Ärzte bezichtigt worden, Behandlungsfehler begangen zu haben. Sie trügen am Tod von 13 Patienten zumindest eine Mitschuld, hieß es. Eine mit renommierten Herzchirurgen besetzte Expertenkommission kam in allen 13 Fällen zu dem Schluss, dass die Vorwürfe haltlos sind. (wir berichteten) Als Schreiber der Briefe hat sich inzwischen der Lebensgefährte einer Herzchirurgin offenbart. Die Ärztin war im Streit mit der Klinik nach Duisburg gewechselt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »