Ärzte Zeitung online, 14.11.2008

Gliedmaßen nach Arztfehler amputiert - 175 000 Euro Schmerzensgeld

HAMM (dpa). Nach einem Behandlungsfehler musste eine Frau mehr als 20 Operationen sowie die Amputation ihrer Füße und von sechs Fingern ertragen. Chefarzt und Klinik wurden jetzt zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 175 000 Euro und zur Übernahme weiterer Behandlungskosten verurteilt.

Das Oberlandesgericht Hamm bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Die 47-Jährige aus dem Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) hatte sich 2005 in einer Grevener Klinik einer Gebärmutteroperation unterzogen. Dabei erlitt sie innere Verletzungen und bekam Infektionen, die der Mediziner zunächst nicht erkannte. Die 47-Jährige ist mittlerweile zu 100 Prozent behindert und in Pflegestufe II eingestuft.

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