Ärzte Zeitung, 03.02.2009

TIPP DES TAGES

Kündigungsverzicht nicht ohne Ausgleich

Egal, ob Ärzte eine Wohnung vermieten oder selbst Mieter sind - einen einseitigen Kündigungsverzicht des Mieters sollten sie nicht vereinbaren. Denn eine solche Klausel, die häufig in sogenannten Formularmietverträgen zu finden ist, ist nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs unwirksam, wenn der Mieter keinen ausgleichenden Vorteil erhält.In der Konsequenz können betroffene Mieter den Mietvertrag jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Anders gelagert ist die Sache nach Angaben des Deutschen Mieterbunds, wenn der Mieter für den Kündigungsverzicht etwa eine Staffelmiete vereinbart und damit zu Beginn des Mietverhältnisses weniger bezahlt als später.

Urteil des Bundesgerichtshofs, AZ: VIII ZR 30/08

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »