Ärzte Zeitung online, 17.02.2009

Kassenbetrug im sechsstelligen Bereich

MÜNSTER (dpa). Ein Leukämiekranker und ein Apotheker aus dem Münsterland haben eine Krankenkasse mit einem groß angelegten Rezeptschwindel um mehr als 250 000 Euro betrogen.

Das Landgericht Münster verurteilte den 60 Jahre alten Patienten am Dienstag zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der 57 Jahre alte Apotheker kam mit 8100 Euro Geldstrafe wegen Beihilfe davon.

Beide hatten in dem Betrugsprozess ein Geständnis abgelegt. Der Apotheker hatte vier Jahre lang jeden Monat Rezepte des Kranken quittiert und abgestempelt, jedoch einen großen Teil der Medikamente nie geliefert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »