Ärzte Zeitung online, 05.06.2009

Keine fristlose Kündigung von Rechtsextremen

KARLSRUHE(dpa). Die rechtsextreme Gesinnung eines Mitarbeiters rechtfertigt nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg nicht ohne weiteres die fristlose Kündigung. Eine ordentliche Kündigung beanstandete das Gericht dagegen nicht.

Ein Sprecher der Oberfinanzdirektion (OFD) Karlsruhe, die einem NPD-Aktivisten gekündigt hatte, bestätigte am Donnerstag einen Bericht des "Mannheimer Morgen". Den Fall selbst kommentierte der Sprecher nicht, die OFD werde jedoch das schriftliche Urteil und eine Revision prüfen.

Die OFD hatte dem Mann gekündigt, nachdem sie von seinen Aktivitäten erfahren hatte. Nach dem Urteil muss der Mann jedoch während des laufenden Verfahrens nicht weiterbeschäftigt werden.

Topics
Schlagworte
Recht (11945)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »