Ärzte Zeitung online, 31.07.2009

"Heilbronner Phantom": Keine Ermittlung gegen Wattestäbchen-Firma

STUTTGART(dpa). Nach der "Wattestäbchen-Panne" bei der Suche nach dem "Phantom von Heilbronn" hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Ermittlungen gegen den Hersteller der Stäbchen eingestellt. Da sich kein Anfangsverdacht einer Straftat ergeben habe, werde es kein Verfahren geben, bestätigte die Staatsanwaltschaft am Freitag Angaben der Firma Greiner Bio-One in Frickenhausen (Baden-Württemberg).

Im März war bekannt geworden, dass Ermittler bei der Suche nach dem Mörder einer Polizistin in Heilbronn monatelang eine Spur verfolgten, die nicht von einer im In- und Ausland gesuchten Serientäterin, sondern von einer Mitarbeiterin der Verpackungsfirma stammte. Das hatte bundesweit eine Debatte um die Beweiskraft von DNA-Spuren ausgelöst.

Das Unternehmen mit Sitz in Frickenhausen entwickelt und produziert Laborartikel aus Kunststoff und gehört zur Greiner Bio-One International AG. Diese erzielte im vergangenen Jahr mit rund 1300 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 256 Millionen Euro.

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