Ärzte Zeitung online, 18.09.2009

Brand durch Feuerwerksrakete - BGH begrenzt Haftung

KARLSRUHE (dpa) - Wer von seinem Grundstück Silvesterraketen abschießt und dabei das Nachbarhaus in Brand setzt, haftet nur bei fahrlässigem Verhalten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden.

Ein Schadensersatzanspruch ohne nachweisbares Verschulden des Feuerwerkers scheidet nach einem Urteil vom Freitag aus. Damit gab der BGH einem Mann aus Blaustein (Alb-Donau-Kreis) Recht. Er hatte am Neujahrsabend 2006 eine Rakete abgeschossen, die durch einen Lüftungsschlitz in eine Scheune eingedrungen war und das Gebäude in Brand gesetzt hatte. Der Schaden betrug fast 420 000 Euro. Das Oberlandesgericht Stuttgart muss den Fall erneut prüfen.

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