Ärzte Zeitung online, 21.09.2009

Anklage gegen Transplantations-Mediziner Broelsch: Operation gegen Spende?

ESSEN (dpa). Am Essener Landgericht hat am Montag der Betrugs- und Korruptionsprozess gegen den international renommierten Transplantations-Chirurgen Professor Christoph Broelsch (65) begonnen.

Dem suspendierten Chefarzt des Essener Universitätsklinikums wird unter anderem vorgeworfen, zwischen 2002 und 2007 krebskranke Kassenpatienten zur Zahlung von "Zusatzhonoraren" gedrängt zu haben, um schneller und von ihm persönlich behandelt werden zu können. In fast 40 Fällen sollen Patienten zwischen 1000 und 22 000 Euro auf ein Konto der Klinik überwiesen haben. Das Geld soll als Spende deklariert worden sein.

Weitere Berichte über das Verfahren gegen den Transplantationsmediziner

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