Ärzte Zeitung online, 23.09.2009

Job wegen vier Maultaschen in Gefahr

RADOLFZELL (dpa). Weil sie vier Maultaschen von ihrer Arbeitsstelle mitnahm, muss eine Altenpflegerin aus Konstanz um ihren Job bangen. Am Dienstag begann in Radolfzell in Baden-Württemberg der Arbeitsgerichtsprozess, mit dem sich die Frau gegen die fristlose Kündigung durch ihren Arbeitgeber, die Konstanzer Spitalstiftung, wehrt.

Die Altenpflegerin argumentiert, die Maultaschen seien beim Abendessen übriggeblieben. Die städtische Stiftung sagt dagegen, die Mitnahme von Verpflegung sei ausdrücklich nicht gestattet - sie spricht von Diebstahl. Weil ein Gütetermin scheiterte, muss nun das Arbeitsgericht entscheiden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »