Ärzte Zeitung online, 29.09.2009

Gericht: Witwe eines Strahlenopfers wird entschädigt

DARMSTADT (dpa). Die Witwe eines im Dienst an Leukämie erkrankten und später gestorbenen Bundeswehrsoldaten hat nach einem Urteil des Landessozialgerichts Hessen ein Recht auf Entschädigung. Hierfür genüge, dass ein "ursächlicher Zusammenhang" mit dem Wehrdienst "mit Wahrscheinlichkeit vorliegt", teilte das Gericht am Dienstag in Darmstadt mit.

Im konkreten Fall war ein Soldat bei einer NATO-Einrichtung als Funktechniker Röntgenstrahlen ausgesetzt. 1992 wurde Leukämie festgestellt. Zwei Jahre später starb er im Alter von 38 Jahren. Die Wehrbereichsverwaltung hatte eine Entschädigung abgelehnt, weil kein Zusammenhang mit dem Dienst bestehe. Das Urteil ist rechtskräftig.

Az: L 4 VS 1/05

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