Ärzte Zeitung online, 28.10.2009

Datenschützer rügen Daimler

STUTTGART/BREMEN (dpa). Daimler hat in mehreren Werken unzulässigerweise Krankendaten von seinen Mitarbeitern gespeichert. Datenschützer forderten den Autobauer auf, alle unzulässig gesammelten Gesundheitsdaten von Mitarbeitern zu löschen und aus den Personalakten zu entfernen.

Ein Bußgeld sei nur deshalb nicht verhängt worden, weil die dafür benötigten Beweise nicht mehr vorgelegen hätten, teilte die zuständige baden-württembergische Aufsichtsbehörde für Datenschutz am Mittwoch in Stuttgart mit. Zum Teil seien die Listen schon vor der Untersuchung gelöscht worden. In einzelnen Werken des Autobauers läuft die Prüfung noch.

Der Fall war Mitte April ins Rollen gekommen. Damals war bekannt geworden, dass der Autobauer in seinem Bremer Werk Krankendaten von Mitarbeitern gespeichert hatte. Der Sender Radio Bremen hatte berichtet, ihm sei eine CD mit Daten von 40 Mitarbeitern geschickt worden. Diese habe Daten etwa über Krankheitsdauer und Krankheitsgründe enthalten, die man nach Angaben des anonymen Zusenders problemlos einzelnen Kollegen zuordnen könne.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »