Ärzte Zeitung online, 29.10.2009

Urteil: Kasse muss nicht für Gesprächspsychotherapie zahlen

KASSEL (dpa). Für die Gesprächspsychotherapie müssen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland auch weiter nicht zahlen. Das Bundessozialgericht in Kassel lehnte am Mittwoch in letzter Instanz den Vorstoß von zwei Ärzten ab, die ihre Form der Behandlung neben der Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie gleichberechtigt sehen wollten.

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Kassen und Ärzten, diese Therapie nicht anzuerkennen, verletzt aber die Rechte der Therapeuten nicht, urteilten die Richter. Die Gesprächspsychotherapie ist umstritten, weil sie Kräfte im Körper zu einer geistigen Selbstheilung voraussetzt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »