Ärzte Zeitung online, 26.11.2009

Gericht hält Richtgrößenprüfung in Bayern für rechtens

MÜNCHEN (eb). Im Musterverfahren um die Richtgrößenprüfung in Bayern hat das Landessozialgericht (LSG) am Mittwoch eine Entscheidung gefällt. Diese fiel allerdings nicht zugunsten der Ärzte aus.

Das Urteil, das noch nicht veröffentlicht wurde, soll sehr umfangreich ausfallen. Daher und wegen der komplizierten Materie wollte sich der Vorsitzende Richter gegenüber der "Ärzte Zeitung" auch noch nicht vorab äußern. Eines steht jedoch bereits fest: Für die Prüfungen gibt es eine ordnungsgemäße Rechtsgrundlage und die Revision zum Bundessozialgericht wird zugelassen.

Das bedeutet auch für die bayerischen Vertragsärzte, die Widerspruch gegen die Richtgrößenbescheide 2002 eingelegt hatten, dass ihre Chancen auf Erfolg schlecht aussehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »