Ärzte Zeitung online, 18.12.2009

Kindergärtnerinnen zu Geldstrafen verurteilt

AUERBACH (dpa). Für die Misshandlung von Kindern hat das Amtsgericht im sächsischen Auerbach zwei Erzieherinnen zu Geldstrafen verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 48 und 53 Jahre alten Kindergärtnerinnen von Mai 2008 bis April 2009 ihre Schützlinge unter anderem angeschrien oder geschlagen haben.

Laut Anklage hatten sie zudem einem der Kleinen den vollgenässten Schlüpfer an den Kopf gedrückt und einem anderen den Kot aus der Windel ins Gesicht geschmiert. Einem schreienden Kind wurde der Mund zugeklebt. Die 53-Jährige muss wegen Nötigung und Körperverletzung 7540 Euro zahlen, die andere wegen Nötigung 4500 Euro.

Topics
Schlagworte
Recht (11728)
Pädiatrie (8371)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »