Ärzte Zeitung online, 08.01.2010

Kündigung wegen Schweißgeruchs

KÖLN (dpa). Die Stadt Köln hat einem Beschäftigten wegen starken Schweißgeruchs gekündigt. Der 50-Jährige arbeitete als Architekt in der Denkmalbehörde und befand sich noch in der Probezeit. Die Stadt hätte ihm daher eigentlich ohne Begründung kündigen dürfen, erläuterte am Freitag ein Sprecher des Kölner Arbeitsgerichts.

Stattdessen habe die Stadt aber schriftlich festgehalten, dass der Mann durch sein ungepflegtes Äußeres, vor allem durch Schweißgeruch und schmutzige Hände, aufgefallen sei.

Der Mann argumentiere nun, dass die Kündigung daher missbräuchlich und mutwillig erfolgt sei. Ein Versuch, zu einer gütlichen Einigung zu kommen, scheiterte diese Woche. Nun muss das Gericht in dem Fall urteilen. Der "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe) sagte der Mann: "Die Vorwürfe sind ungeheuerlich." Auch seine Kollegen hätten ihm auf einer Unterschriftenliste bescheinigt, dass er nicht stinke.

Topics
Schlagworte
Recht (11864)
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »