Ärzte Zeitung online, 01.03.2010

Therapeut soll Frau betäubt und vergewaltigt haben

COBURG (dpa). Ein ehemaliger Hochschuldozent und Psychotherapeut muss sich von diesem Montag an wegen besonders schwerer Vergewaltigung vor dem Landgericht Coburg verantworten. Der 47-Jährige soll eine Frau mit einer Spritze betäubt und sich anschließend an ihr vergangen haben.

Den Ermittlungen zufolge hatte er vorgegeben, die Rückenschmerzen seiner Patientin mit einem intravenösen Schmerzmittel behandeln zu wollen. Stattdessen soll er ihr ein Narkosemittel gespritzt haben, durch das sie für rund eine halbe Stunde ohne Bewusstsein war.

Der mittlerweile vom Dienst suspendierte Dozent war bereits im vergangenen Jahr wegen sexuellen Missbrauchs einer Studentin zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »