Ärzte Zeitung online, 10.06.2010

Verbot für von Live-Präparation rechtens

BERLIN (dpa). Er zerschnitt in Berlin Leichen vor Publikum, bis das Bezirksamt es untersagte. Nun hat das Verwaltungsgericht entschieden: Das Verbot für diese Schau des umstrittenen Plastinators und Ausstellungsmachers Gunther von Hagens war rechtens.

Nach dem Berliner Bestattungsgesetz dürften Leichen grundsätzlich nicht öffentlich ausgestellt werden. Außerdem fehlten von Hagens hinreichende Einwilligungen der beiden Gestorbenen, eines 74-Jährigen und einer 93-Jährigen.

Im Juni 2009 hatte das Berliner Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Hagens‘ "Live-Präparationen" im Postbahnhof am Berliner Ostbahnhof verboten. Gegen den Gerichtsbeschluss ist Berufung möglich.

Urteil, des VG Berlin, Az.: VG 21 K 48.10

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »