Ärzte Zeitung online, 01.07.2010

Tod zweier Frauen: Beschuldigter muss in Psychiatrie

BREMEN (dpa). Der Beschuldigte im Prozess um den gewaltsamen Tod von zwei Frauen in Bremen wird in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Der 41-Jährige sei in einer anderen Realität gewesen, als die Tat begangen wurde, sagte die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung am Donnerstag vor dem Landgericht Bremen.

"Er leidet an einer paranoiden Schizophrenie." Mit dem Urteil schloss sich die Kammer der Forderung von Staatsanwaltschaft und Verteidigung an. Der 41-Jährige hatte zugegeben, eine 59-Jährige und ihre 58 Jahre alte Nachbarin mit einem Küchenmesser erstochen zu haben.

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