Ärzte Zeitung, 19.10.2010

Mord an Lehrer: 14 Jahre Haft gefordert

FRANKENTHAL (dpa). Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Berufsschullehrers in Ludwigshafen hat die Staatsanwaltschaft 14 Jahre Freiheitsstrafe und die Unterbringung in der Psychiatrie gefordert. Oberstaatsanwalt Udo Gehring ging davon aus, dass der Angeklagte wegen einer Persönlichkeitsstörung vermindert schuldfähig sei.

Der 23-Jährige hatte gestanden, im Februar in der Schule seinen früheren Lehrer mit einem Messer getötet zu haben. Als Motiv hatte er Rache genannt. Er habe sich für die Demütigungen revanchieren wollen, die er zu seiner Schulzeit in der Einrichtung erlitten habe. Nach eigenen Angaben wollte er damals noch mehr Menschen umbringen.

Topics
Schlagworte
Recht (11945)
Panorama (30488)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »